Vielleicht fragst du dich gerade, ob das überhaupt funktioniert. Zwei Hunde, zwei Kinder – 1 und 3 Jahre alt – und irgendwie auch noch schöne Fotos davon. Ich kann dir sagen: Es funktioniert. Und die sandigen Hände, der Teddy der mitgecremt werden musste und das Kind, das eine Sanddüne für sich entdeckt hat, gehören zu meinen liebsten Erinnerungen an diesen Tag.
„Was, wenn es zu chaotisch wird?“
Diese Frage höre ich oft. Und ich verstehe sie.
Zwei Hunde, die in alle Richtungen laufen wollen. Ein Kleinkind, das seinen eigenen Plan hat. Ein Baby, das irgendwann einfach müde ist. Das klingt nach allem, nur nicht nach einem entspannten Fototermin.
Aber genau das ist der Punkt. Bei mir gibt es keinen Fototermin. Es gibt einen Nachmittag draußen – mit allem, was dazugehört.
Das Chaos ist nicht das Problem. Das Chaos ist der Inhalt. Die besten Bilder entstehen nicht wenn alle still stehen und lächeln. Sie entstehen wenn das Kind wegläuft, wenn der Hund sich querlegt, wenn alle gleichzeitig lachen weil gerade irgendetwas schiefgelaufen ist.
F & M sind mit ihren zwei Kindern und ihren zwei Hunden zum Fränkischen Dünenweg gefahren. Was dabei rausgekommen ist, erzähl ich euch hier.

Der Fränkische Dünenweg – 5 Begegnungen in zwei Stunden
Wer sich den Fränkischen Dünenweg noch nicht kennt: Es ist ein rund 85 km langer Wanderweg durch die Fränkische Dünenlandschaft. Wir waren an einem Abschnitt, ca. 30 Minuten von Nürnberg entfernt.
Und wir haben in 5 Stunden genau fünf andere Menschen getroffen.
Kein Gedränge, keine neugierigen Blicke, kein Drumherum. Sandige Wege, Kiefernwald, viel Raum. Die Hunde konnten laufen. Die Kinder konnten toben. Und das Licht kurz vor Sonnenuntergang tut den Rest.
Für Familien mit Hund ist das eine der schönsten Locations, die ich kenne. Wer lieber näher an Nürnberg oder Fürth bleiben möchte – auch dafür finden wir etwas. Ich berate euch gerne vorab.

Wie ein Familienshooting mit Hund und Kleinkind wirklich aussieht – ein Tag am Fränkischen Dünenweg
Ankommen – und erstmal durchatmen
Ich war früh am Parkplatz. Die Familie kam zehn Minuten später – mit zwei Kindern, zwei Hunden, einem Teddy und allem was man so dabei hat. Völlig normal. Bei mir gibt es keinen Zeitdruck, und den braucht es auch nicht.
Die Kinder waren ausgeschlafen und gut drauf. Die Eltern etwas weniger ausgeschlafen – aber genauso entspannt und gut gelaunt. Das kennt jede Mama. Wir haben kurz das Outfit abgestimmt, noch schnell eine Hose umgezogen, und dann gingen wir entspannt los. Und dann war da noch die Sache mit der Sonnencreme. „Wir müssen nochmal Sonnencreme draufmachen.“ Mist, die ist im Auto. Papa lief zurück zum Parkplatz, wir haben entspannt im Schatten gewartet. Die Große hat die Wartezeit genutzt, um eine kleine Wildblumenwiese zu entdecken – und die ersten Fotos entstanden fast von alleine.
Dann war Papa wieder da. Alle wurden eingecremt. Und Teddy Sami hat auch etwas abbekommen.
Auch so kann ein Shooting starten. Und ich finde, genau so soll es sein.
Die Düne – wer zuerst oben ist
Gemütlich ging es dann die Düne rauf. Papa mit dem Kleinen auf dem Arm. Mama und die Große zusammen. Ein bisschen anstrengend, ja – aber man merkt oben sofort, warum es sich gelohnt hat. Weite, Licht, Sand soweit das Auge reicht. Und eine Familie, die gerade einfach zusammen unterwegs ist.
Das Picknick danach war wohl verdient.
Sandige Kinder, schmutzige Kleider, beste Erinnerungen
Nach dem Picknick ging die Buddelei los. Im Sand. Kein Kleidungsstück blieb verschont. Das Kleidchen komplett sandig, das Gesicht auch. Und genau so soll es sein.
Das sind die Bilder, die in zehn Jahren noch etwas bedeuten. Nicht das perfekte Familienfoto – sondern das hier. Der Moment, in dem niemand mehr auf die Kamera schaut. In dem einfach gespielt wird.
Danach Seifenblasen. Das geht immer mit Kindern. Auch wenn der kleine Bruder ein bisschen viel abbekommen hat – der guten Laune tat es keinen Abbruch. Mama war ja da.
Ein Abstecher in den Wald
Dann ein kleiner Abstecher in den Wald. Der Kleine hatte entschieden: jetzt ist Pause. Mama stillte ihn im Stehen und Gehen, während die Hunde und die Große weiter herumtobten. Still war es nicht. Aber Mama und Papa hat das nicht aus der Ruhe gebracht.
Das sind die Momente, die ich meine. Die man nicht plant. Die einfach passieren, wenn man sich die Zeit lässt.
Und dann wurde aus der Großen meine Kameraassistentin. Sie wollte helfen. Was dabei rausgekommen ist: Extreme-Closeups ihrer eigenen Nase. Ich habe selten so gelacht. Und ich habe es behalten.
Der Rückweg – alle ziemlich durch
Auf dem Rückweg erklärte die Große den Weg zum Sport. So hat sie es selbst genannt, während sie die Sanddüne hoch und runter rannte. Ihr „Jippieh“ hallte durch die Natur. Irgendwann hat sie mich dabei fast umgerannt. Macht nichts.
Der Kleine schlief in der Trage ein. Einfach so. Mitten in der Bewegung, mitten im Tag. Diese stillen, unscheinbaren Momente – die kann man nicht inszenieren. Man kann sie nur festhalten, wenn man dabei ist.
Wir waren alle ziemlich durch, als wir am Parkplatz ankamen. Den letzten Weg haben wir entspannt plaudernd zurückgelegt. So endet ein guter Tag.
„Ein Nachmittag am Fränkischen Dünenweg. Mit sandigen Händen, einem Teddy der mitgecremt wurde und einem Kind, das eine Düne für sich entdeckt hat. Und am Ende Bilder, die genau das zeigen.“
Was bleibt
Zwei bis drei Wochen nach dem Shooting bekommt ihr eure fertige Galerie. Alle Bilder – ohne Auswahl, ohne Nachkaufen.
Die erste Reaktion des Papas: „Okay, wie viele Bilder dürfen wir auswählen…?“ Und dann: „Was, wir kriegen alle???“
Ja. Alle.
Dazu entsteht ein kurzer Familienfilm – ein paar Minuten bewegte Momente, mit Musik. Zum Anschauen, Weiterschicken, Behalten. Den wollte die Große auf Endlosschleife sehen.
Wenn ihr Lust habt auf so einen Nachmittag – mit Hund, mit Kind, mit Sand überall – schreibt mir einfach. Wir schauen gemeinsam, welcher Rahmen zu euch passt.
Häufige Fragen zum Familienshooting mit Hund und Kleinkind
Ja – ausdrücklich. Der Hund gehört dazu. Im Vorfeld frage ich gezielt ab, wie euer Hund auf Fremde reagiert und was ihm Sicherheit gibt. So komme ich vorbereitet an und lasse eurem Hund den Raum, den er braucht.
Dann machen wir einfach weiter. Kinder müssen bei mir nicht posieren, lächeln oder stillhalten. Die besten Bilder entstehen oft genau dann, wenn das Kind seinen eigenen Weg geht. Das ist kein Problem – das ist das echte Leben.
Wir waren an einem Abschnitt des Fränkischen Dünenwegs, ca. 30 Minuten von Nürnberg entfernt. In zwei Stunden haben wir kaum mehr als 5 Begegnungen gehabt. Für Familien mit Hund und kleinen Kindern ist das Ruhe pur – und das Licht dort ist wunderschön. Wer lieber in der Nähe von Nürnberg oder Fürth bleiben möchte, findet auch dort schöne Orte. Wir schauen gemeinsam, was zu euch passt.






















