Familienfotos beim Spaziergang – So funktioniert ein Familienshooting, ohne dass ihr posieren müsst

Natürliche Familienfotos entstehen dann, wenn keiner mehr an die Kamera denkt und ihr mit etwas anderem beschäftigt seid. Deswegen ist ein Spaziergang in der Natur besonders gut dafür geeignet. Denn ihr dürft kommen, wie ihr seid. Mit allem, was dazu gehört: schüchternes Kleinkind, aufgedrehter Hund und auch mal schlechte Laune ist ok.

Um Familienfotos draußen zu machen, braucht es nichts Großes. Keine riesige Vorbereitung, sondern nur einen Rahmen, der zu euch passt. Den stimmen wir vorher zusammen ab. Dazu gehört was ihr gern macht, wenn ich zusammen spazieren geht, was überhaupt nicht zu euch passt und wo ihr euch am wohlsten fühlt. Daraus entsteht ein Rahmen in dem ich euch als Familienfotografin begleite und festhalte, was zwischen euch passiert. Und das kann so aussehen:

Wie kann ich schöne Familienfotos haben, wenn ich nicht gern fotografiert werden?

Du kannst natürliche Familienfotos haben, auf denen du dir selbst gefällst und die du gern immer wieder hervorholst. Das geht bei einem Familienshooting, das nebenbei passiert. Statt „Fotos machen“ in den Mittelpunkt zu stellen, macht ihr einen Spaziergang. Oder etwas anderes, das ihr auch dann gerne macht, wenn euch keiner fotografiert.

Denn genau dann passiert das:

„Man hat zwischendrin vergessen, dass du Fotos machst.“

Wenn du ein bisschen bist wie ich, dann findest du den Gedanken an ein Fotoshooting eher stressig als schön. Ich stehe ungern vor der Kamera, weiß nie wohin mit meinen Händen und finde mich ziemlich unfotogen und finde mich meistens auf Fotos nicht schön.

Und trotzdem ist da immer dieser Wunsch nach Familienfotos. Und zwar welche, auf denen ich auch mit drauf bin!

Wenn dir dieser Zwiespalt bekannt vorkommt, wünschst du dir vermutlich genau das, was bei einer fotografischen Begleitung ganz natürlich passiert: Du möchtest dabei sein, nicht an Fotos denken und vor allem wünschst du dir Erinnerungen mit deiner Familie. Genau das kannst du haben – bei einem Spaziergang der nebenbei ein Fotoshooting ist.

Wie vergessen wir, dass da eine Kamera ist?

Indem ihr euch auf etwas anderes fokussiert, vergesst ihr die Kamera. Der „Trick“ ist, dass ihr etwas tut, das euch Spaß macht. Familien mit Hunden sind oft besonders gern draußen unterwegs. Und genau das nutzen wir. Ihr geht eine Runde Gassi mit dem Hund, ich bringe eine Picknickdecke mit und schlage euch eine geeignete Location vor.

Und dann gehen wir einfach los. Meistens quatschen wir erst ein bisschen – und wenn ich merke, dass ihr euch wohlfühlt, beginne ich mit dem Fotografieren.

Aber was machen wir dann vor der Kamera?

Bitte nicht in die Kamera schauen. Das ist meine einzige Bitte an euch. Und wenn ihr es ein bisschen proaktiver braucht: schaut euch an, beobachtet, was euer Kind macht, spielt mit eurem Hund und sucht Grashüpfer in der Wiese (oder im Sand). Alles ist erlaubt, was euch Spaß macht.

Es sind nur diese kleinen Impulse, die es braucht. Sozusagen einen kleinen „Schubser“, damit eure Aufmerksamkeit weg von der Kamera, hin zu euch wandert.

Ich werde euch nicht hinstellen und sagen, wohin mit euren Händen. Stattdessen gibt es Anregungen für kleine Aktivitäten. Einmal gemeinsam über den Baumstamm balancieren, mal an den Blumen riechen oder fangen spielen. Es braucht nichts Großes, sondern nur eine Idee. Und eure Bereitschaft, euch darauf und aufeinander einzulassen.

Ich fühle mich beim Familienshooting draußen von anderen beobachtet

Mama und Papa laufen auf Waldweg. Ihr KLeinkind hängt lustig über der Schulter. Papa schaut zurück.

Wenn ihr es geschafft habt, die Kamera zu vergessen, bleibt vielleicht die Frage nach anderen Menschen. Man fühlt sich beobachtet und schon ist die Anspannung wieder da und die natürlichen Familienfotos weg. Aber das muss so nicht sein. Denn hier kommt der Rahmen für euer Fotoshooting wieder ins Spiel.

Damit ihr euch keine Gedanken um fremde Menschen, die euch beim Shooting zuschauen, machen müsst, habe ich meine Shooting-Locations genau danach ausgewählt. Es sind alles ruhige Orte rund um Nürnberg, Fürth, an denen meist nur wenige Menschen unterwegs sind. So bleibt der Fokus bei euch. Ihr könnte ganz Abschalten und alles um euch herum vergessen. Was bleibt, ist Zeit, die ihr bewusst miteinander verbringt.

Mein Tipp: Der Fränkische Dünenweg für einen Spaziergang mit der Familie

Besonders an meinen liebsten Orten am Fränkischen Dünenweg begegnen uns nur wenige andere Menschen. Ein paar Radfahrer oder andere Hundebesitzer. Das war’s meistens.

Stattdessen gibt es viel Sand für euer Kind (und Hund) zum Spielen und schattenspendende Kiefernwälder um euch herum. Und im August/September könnt ihr zusätzlich die Heideblüte genießen.

Nur ca. 30 Minuten von Nürnberg und Fürth entfernt könnt ihr richtiges Urlaubsfeeling mit Sand zwischen den Zehen und viel Natur um euch herum genießen. Hierhin lohnt sich auch ein längerer Ausflug mit kleiner Familienwanderung.

Ihr solltet bereit sein ca. 20 bis 30 Minuten zu laufen (auch bergauf) und Sand in den Schuhen sollte euch nicht stören. Dann ist der Fränkische Dünenweg das ideale Ausflugsziel und die beste Fotoshooting-Location für euch. Hier kann euer Familienshooting ganz entspannt stattfinden – ihr könnt euch frei bewegen, werdet kaum eine Menschenseele treffen und habt Raum für euch.

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